Free speech vs. terrorizing

„Studenten werden von jemanden terrorisiert, der Fragen stellen und reden möchte“. Das ist ja bedenklich nah an den Thüringer Verhältnissen wie Tür aufhalten oder Kaffee anbieten. Hilfe mein Weltbild bekommt Risse durch den bösen Menschen, der erzählt mir Fakten die meine Gefühle verletzen.

Jetzt habe ich zumindest verstanden warum jede Form und Gruppe von Post-Marxisten meint das Gefühle als Realität zu zählen haben. So können sie immer behaupten das sie angegriffen wurden. Gesunde Menschen würden als Angriffe eher körperliche Aggressionen ansehen und nicht Diskussionen. Nebeneffekt, Antifa und Co. können losschlagen, da ja ‚Opfer’ angegriffen wurden und daher Gewalt für sie gerechtfertigt ist.

In deren Weltbild ist eine andere Meinung bereits Ausdruck und Bestätigung eines drohenden imaginären faschistischen Systems, in Anlehnung des Nationalsozialistischen Regimes in Deutschland bis 1945. Somit muss natürlich alles unternommen werden um das eigene Weltbild zu stützen. Somit können ggf. absolut unbeteiligte Personen Opfer von Gewalt werden, da zur Not der Kapitalismus als Erklärung immer herangezogen werden kann. Ohne diesen Trick könnte man beim Nachdenken darauf kommen, das zB. Unschuldige zu schlagen und bedrohen einem nur zum Verbrecher und nicht zum Kämpfer für das ultimative Gute gemacht hat.