Schon wieder ein salonkommunistischer Artikel

Telepolis hat mittlerweile komplett Schlagseite nach links. Der verlinkte Artikel verwurstet, man kann es nicht anders nennen, zum x-ten Male irgendwelche realen und imaginären Probleme zu einem Brei mit dem Thema „warum Kapitalismus böse und auch immer Schuld an allem ist“. Der Author wirkt wie ein typischer Salonkommunist, zumindest schreibt er einen Artikel der darauf schließen lässt. Einfach mal lesen und die Kommentare genießen.

Aufschlussreich ist der Teil über die Menschen hinter Degrowth usw. und deren Vertreter im deutschen Umweltministerium, aktuell unter Agenda 2030 und Klimakrise als Sau durch das Dorf getrieben. Ähnlichkeit zum Great Reset und deren Agenda „sie werden nichts mehr besitzen und sie werden glücklicher sein“ sind rein zufällig oder auch nicht. Genial das „Grossfinanz“ diesmal die Kommunisten als Packesel benutzt und die „Guten“ es nicht merken bzw. sogar durchsetzen.

„…die Ökonomen Herman Daly und John Cobb bereits im Jahr 1989 den Regional/Index of Sustainable Economic Welfare/Well-Being (ISEW) der auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen …“ [1]

… 20 Jahre später eine Arbeitsgruppe um Hans Diefenbacher im Auftrag des Umweltbundesamtes den sogenannten Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) (Diefenbacher/Zieschank 2011), … und Wohlfahrt versteht „als die Gesamtheit der materiellen und der immateriellen Komponenten von ‚Wohlstand‘ und ‚Wohlergehen’“ [1]

„Und sogar die OECD hat auf Anregung einer internationalen Kommission einen sogenannten Better Life Index eingeführt, der eine bessere Messung des Wohlstands ermöglichen soll.“ [1]

Ein einfaches Beispiel für und gegen „Kapitalismus“. Es kann sich bei der woken Truppe vielleicht auch nur um ein Verständnis Problem mit dem Begriff Kapitalismus bzw. den zugeschrieben Eigenschaften handeln, aber das wäre zu wenig für die Erklärung und den Aufwand den die gegen Kapitalismus betreiben.

Das Beispiel ist Ford und die Kapitalistische Massenfertigung des T-Models. Die Arbeiter sollten und konnten sich potenziell ebenfalls das hergestellte Auto leisten. Im Gegensatz zu kommunistischen oder sozialistischen Ländern in denen alle Menschen gleichen Lohn für unterschiedliche Berufe, Anforderungen oder Leistungen bekommen haben oder sollten, wodurch alle Menschen sich gleich schnell ein Auto kaufen konnten. Problem war nur dass es keine zu kaufen gab. Aber Kapitalismus ist natürlich schlecht, da Ford selbst kein Auto gebaut hat und trotzdem an der Arbeit der durch ihn beschäftigten Menschen Gewinne erzielen wollte. Wahrscheinlich um noch mehr, bessere und preiswerter Autos an noch mehr Menschen zu verkaufen und dabei auch mehr Mitarbeiter Knechten zu können.

Was geht in den Köpfen von Menschen vor, die so etwas glauben. Das „Kapitalismus“ weder perfekt noch fehlerfrei ist, wurde niemals behauptet. Statt sich an den Problemen zu schaffen machen und Lösungen zu schaffen die von den Kritikern natürlich nicht zu leisten sind, verdienen die durch das alte Spiel durch „Neid“ oder „Schuldzuweisungen“ selbst Geld zu machen.

[1] https://www.heise.de/tp/features/Die-wahren-Kosten-des-kapitalistischen-Reichtums-6050797.html?seite=all