Immunität

Die erworbene oder vorhandene Grundimmunität gegen SARS-COV-2 ist für mein Verständnis überhaupt nicht Teil des Diskurses. Ich bin relativ früh in Quarantäne genommen worden, da ich direkten Kontakt zu einem Infizierten hatte. Dennoch war mein erster durch die Gesundheitsamtmitarbeiter abgenommener Test negativ. Dies ist aber laut dem Gesundheitsamt ohne Bedeutung gewesen, da man von Amtswegen einfach festgelegt hat, dass direkte Kontaktpersonen immer infektiös sind und sich angesteckt haben.

Einen zweiten Test hätte ich nach mehrfacher Nachfrage dann machen lassen können, allerdings nach der offiziellen Infektionszeit für den Nachweis von 8 Tagen. Dennoch musste ich in Quarantäne gehen ohne ein Anzeichen von Symptomen. Genauso wie bei der positiv getesteten Person.

Die Frage aller Fragen ist jetzt, warum ich nicht zu den genesenen zählen sollte, schließlich ist es amtlich festgestellt und beschlossen worden, dass ich erkrankt wäre und ich zum Schutz der Bevölkerung in Isolation gehen müsse. Grundlage ist die „Infektionsgefahr“ durch meine Person, egal ob real, fiktional oder postulierten Amtsbeschluss.

Die Beschränkung von Genesung auf maximal 6 Monate seit der Erkrankung und amtlichen PCR Test ist ziemlich willkürlich und nicht sachlich begründet. Außerdem ist die Möglichkeit der weiteren Testung, in meinem Fall aktiv als nicht relevant für die Quarantäne und damit nicht notwendig verkauft worden. Nach knapp 10 Tagen mit Kindern im Sommer in geschlossenen Räumen, war ich etwas unaufmerksam und nicht mehr umsichtig genug für die bürokratischen Spiele.

Als Fazit sehe ich für alle Menschen, mit der Anordnung einer 14 tägigen Quarantäne, nur die Möglichkeit diese als „Genesene“ zu werten. Ansonsten ist auch eine Impfung, sogar vom Prinzip her, einfach nur Sinnlos.

Wieviele Menschen haben bereits eine Infektion hinter sich gebracht und wissen es nicht einmal und was bedeutet das für die Immunität der gesamten Bevölkerung.