Telepolis Artikel – Social Credit System

Telepolis ist ziemlich vorhersehbar geworden und Artikel ohne Mainstream Meinung sind eine sehr seltene und erfreuliche Überraschung. Ansonsten ist das einheitliche Motto deckungsgleich mit den öffentlich rechtlichen Sendern und den aus der Mitte nach links gezogenen Zeitungen und Zeitschriften.

Der Artikel (https://www.heise.de/tp/features/Sollen-in-Deutschland-Sozialkredite-wie-in-China-eingefuehrt-werden-6141264.html) über das Social Credit System und die Möglichkeit einer deutschen Anwendung ist mit einem „Zukunftsforscher“ gemacht und interessiert ist nur dessen Vernetzung mit bekannten Meinungsmachern wie Holzbrink, durchaus nicht übermäßig SPD kritisch ;-). Zumindest ist das meine persönliche Meinung die sich ergibt, bei deren Berichten und Vernetzungen von Themen und Personen. Der Grünwald bzw. die dahinterstehende Firma, angeblich auch im iZukunftsbüro beim Bildungsministerium beschäftigt, zeigt die Verbindungen zu den üblichen und bekannten Akteuren, wenn es um soziales Engineering geht, diesmal nicht Bertelsmann und Co.

Das Konzept hinter der Art Sozialer Bewertung benötigt eine Bevölkerung die möglichst homogen und gleich sozialisiert wurde. Das kopieren und dann genauso in Deutschland und Europa einsetzen, wird grandios scheitern. Heterogenität ist der Grund für das scheitern, wen man sich aus welchen Gründen auch immer nicht sowieso an die geschrieben und ungeschriebenen Gesetze und Regeln hält oder halten kann, wird daran nichts etwas ändern. Außer man würde bis zum physischen Einsatz zur Durchsetzung gehen und das auch immer ohne Ausnahmen tun. Andernfalls wäre es nur eine weitere Kontrolle von Gruppen, welche bereits freiwillig oder konditioniert Systemkonform leben. Ungleichbehandlung wird von Betroffenen wahrgenommen und führt mindestens zur Resignation und ggf. zur Opposition.

Eine optimale Leistung ist durch die Personen nicht mehr zu erwarten und damit erkenne ich keinen Sinn solcher Systeme in multikulturellen Ländern, sondern realistischer weitere Probleme. Ausgehend von der menschlichen Motivation, wäre die Belohnung ohne Frage das bessere und Erfolgsversprechende Verfahren für Veränderungen von Verhaltensweisen. Besonders wenn das Verhalten auch spürbar zu einer persönlichen Verbesserung führt, wenn man es ändert. Abstrakte oder diffuse Beeinflussung, wie bei der Klima Geschichte, brauchen eine ständige Steigerung von negativen Reizen um die Menschen dabei zu halten.

Danke an die Kommentatoren, mit den entscheidenen Informationen zur leichteren Bewertung und Einordnung:

Wenn wir das chinesische System übernehmen, dann bitte auch mit der Strafverfolgung von Korruption im Amt, Bestechung usw. Da könnten sich einige wundern.

Die Schwemme der am Bedarf vorbei produzierten „Akademiker“ in Fächern ohne Bedarf in der Realität, hat zu solchen halbstaatlichen, NGO und sonstigen durch den Steuerzahler finanzierten „Institutionen, Instituten oder Firmen“ geführt, die sich im Begriff des richtigen Wissens glauben. Ärgerlich ist erstmal der Kostenfaktor ohne Nutzen, aber schlimmer ist deren Sendungsbewusstsein und die Politiker die auch noch deren Geschichten glauben. Nicht einmal habe ich ein Szenario von solchen Zukunftsforschern gesehen, das auf realen und überprüfbaren Daten basieren würde. Sämtliche Tricks um Verwirrung zu schaffen werden benutzt und ggf. auch selbst veröffentlichte Informationen umgedeutet.

Prognosen sind schwierig, besonders wenn es die Zukunft betrifft.

Heise Telepolis Artikel über Soziologische Doktorarbeit über Thema Prepper

Heise so wird das nichts mehr um mich jemals als Abonnenten zurückzubewegen. Vor gefühlt 3 Jahren gab es auch noch ausgewogene Artikel und Ihr seit nicht komplett nach links gekippt. Zwar muss unbedingt eine neue Kategorie gesucht werden, da mittlerweile alles was bisher die Mitte der Bevölkerung war, bereits zu den potentiellen Feinden gezählt wird. Weil alle Parteien nach links gerutscht sind und kein noch so marginales und imaginäres Problem klein genug sein konnte. Aber für heute reicht es mit links als Beschreibung.

Das man mit den abstrusesten Themen mittlerweile einen akademischen Grad erarbeiten oder in vielen Fällen auch einfach bekommt, ist Stand der Dinge. Aber die Soziologie Doktorarbeit über Prepper, sticht trotzdem heraus. Vielleicht auch nur aufgrund des Telepolis Artikels. Die ständige Vermischung, egal welchen Themas, Hauptsache nicht links konform, mit latenten Unterstellungen und emotionalen Befürchtungen mit der Erkenntnis von potentiellen gefährlichen Strömungen ist nur noch peinlich. Erstmal schön dass der Author verstanden hat, dass Amerika nicht Deutschland ist und die Menschen auch noch aus verschiedenen Gründen Prepper sind.

Egal man kann denen nicht mehr mit Argumenten erklären was nicht kongruent in deren Gedanken ist, bei Ideologien klappt das nicht. Überraschend wird es für die Autoren sein, dass sogar Unternehmen preppen. Nicht alle, aber die erfolgreichen ohne die Möglichkeit die Lieferanten für die Lagerung in Verantwortung zu nehmen.

https://news.rub.de/wissenschaft/2021-04-16-prepper-vorbereitet-auf-den-zusammenbruch-der-gesellschaft

https://www.heise.de/tp/features/Bereit-fuer-grosse-Katastrophen-Prepper-und-ihre-Beweggruende-6024002.html

Salon Kommunismus Mietendeckel

Zum Thema Mietendeckel hat Telepolis einen Artikel online und der folgende Kommentar ist eine passende Antwort .

Rechtsnihilismus

Heute sollten sich die aktiven Mieterinnen und Mieter fragen, warum eine Gruppe von Männern und Frauen, die alle keine Sozialmieter sind, über den Mietendeckel entscheiden sollen.

Herr Nowak will hier die Grundlagen unserer Gesellschaft in Frage stellen. Zum Rechtsstaat gehört, dass höchstrichterliche Entscheidungen akzeptiert werden und Rechtsfrieden eingehalten wird. An seinem blödsinnigen Satz erkennt man, dass linke Identitätspolitik letztlich zur vollkommenen Tribalisierung der gesellschaft und zum Hobbeschen Kampf jeder gegen jeden führt.
Schon jetzt sollen Hautfarben oder Geschlechter darüber entscheiden, wer sich worüber äußern darf und wer nicht. Als nächstes kommt dann die soziale Stellung oder die Schuhgröße – Gesetz und Kompetenz war gestern.

Warum stellt Herr Nowak nicht gleich folgende Bullshitfrage:

Warum sollte eine Gruppe von Männern und Frauen, die selbst keine Mörder sind, über Mord und Totschlag entscheiden können?

Ein Mietverhältnis ist ein Vertrag wie jeder andere auch, und Verträge sind einzuhalten. Und ja, auch von Linken.

Wer Berlin zu teuer findet, muss halt woanders hinziehen oder seine Einnahmen erhöhen, zum Beispiel durch Arbeiten oder Qualifizieren. Ich weiß, damit haben Linke ihre Probleme…“

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Nach-Urteil-zu-Mietendeckel-Furcht-vor-Angriff-der-Eigentuemer/Rechtsnihilismus/posting-38734216/show/